Gewohnheit entscheidenBevor wir unser Leben verändern können, müssen wir zuerst eine Entscheidung treffen: Wie soll die Veränderung konkret aussehen? “Gesünder zu leben” kann vielfältig aussehen. Wollen wir unsere Ernährung auf vegetarisch umstellen, jeden Tag 30 Minuten spazieren gehen oder uns darauf konzentrieren, unseren Colakonsum durch Wasser zu ersetzen?

Zunächst einmal gibt es keine “richtige” Gewohnheit. Wir haben freie Auswahl und keine der vielen ist notwendigerweise besser oder schlechter für uns. Generell gibt es aber mehrere sinnvolle Herangehensweisen:

1. Mit den Problemzonen anfangen

Viele von uns fangen dann an, sich mit Gesundheit zu beschäftigen, wenn sie die eigene körperliche Gesundheit oder Fitness als nicht mehr befriedigend wahrnehmen. Vielleicht tun wir uns immer schwerer damit, Treppen zu steigen, haben ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen oder ärgern uns täglich über unseren unausgeglichenen Schlafrhythmus. Dann könnten wir z.B. genau diese eine Problemzone zu unserem Projekt machen.
Die Frage lautet: Welche gesundheitliche Schwierigkeit bedrückt Dich am meisten/möchtest Du am schnellsten aus dem Weg räumen?

2.Intuitiv beginnen

Vielleicht gibt es aber mehrere Problemzonen oder auch gar keine einzige und du möchtest nur sicherstellen, dass du fit und gesund bleibst. Dann kann es sich lohnen, intuitiv – also aus dem Bauchgefühl heraus – zu entscheiden. Dazu kannst du beispielsweise ein kleines Brainstorming machen, bei dem du alle Veränderungen aufschreibst, die dir in den Sinn kommen. Dann suchst du dir das heraus, das dich am meisten anspricht oder dich am meisten motiviert. In Kürze werden wir auch ein Ebook veröffentlichen, indem wir einige solcher Ideen aufgelistet haben.

3. Einfache Gewohnheiten

Oft ist es hilfreich mit einer einfachen Gewohnheit anzufangen und sich erst mal an den Prozess zu gewöhnen, die eigenen Gewohnheiten zu verändern. Das erzeugt weniger Druck und Du hast schneller und einfacher Deine ersten Erfolgserlebnisse. Alles was Du dabei über Dich lernst kannst Du dann ganz einfach für neue Gewohnheiten anwenden, die Dir vielleicht nicht ganz so leicht fallen. Relativ einfache Gewohnheiten sind z.B. mehr zu trinken, öfter zu Fuß laufen oder Treppen statt der Rolltreppe/dem Aufzug zu benutzen.

Mehr Überlegung braucht es tatsächlich nicht. Im Gegenteil: Je länger wir überlegen, desto länger dauert es, bis wir unsere neuen Gewohnheiten tatsächlich umsetzen. Besser wir verwenden unsere analytischen Fähigkeiten dazu, unser Vorhaben gut zu planen und uns dann entsprechend vorzubereiten.

Aufgabe: Welche Gewohnheit möchtest Du als nächstes umsetzen?

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.
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