Fit ohne GeräteWas macht man, wenn man sich keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio leisten möchte, aber trotzdem Krafttraining machen möchte? Viele Leute, die nicht ins Fitnessstudio gehen möchten, z.B. weil kein Studio in der Nähe ist, beginnen damit, sich Fitnessgeräte zuzulegen. Meistens tun sie das deswegen, weil ihnen gar nicht bewusst ist, dass man auch ohne Geräte trainieren kann. Doch Mark Lauren beweist in seinem Buch “Fit ohne Geräte” genau das.

Mit dem eigenentwickelten Programm trainierte er jahrelange Elitesoldaten. Nun erklärt er in seinem Buch auch dem Rest der Welt, wie man zu körperlicher Fitness kommt. Interessant ist, dass er dabei komplett ohne die typischen Fitnessgeräte auskommt. Viele Übungen brauchen gar keine Geräte (klassische Liegestützen beispielsweise), bei anderen kommt man mit stabilen Möbelstücken aus. So erklärt Mark Lauren z.B. wie man an einer Tür Klimmzüge machen kann.

Doch nicht nur das Versprechen, ohne Geräte auszukommen, ist interessant. Der Autor verspricht außerdem, dass zwei Stunden Training pro Woche reichen, um Fortschritte zu sehen. Diese zwei Stunden sollen natürlich nicht innerhalb einer Session abgearbeitet werden. Stattdessen soll drei bis 4 mal pro Woche je 20 bis 30 Minuten trainiert werden.

Für Leute, die sich nicht viele Gedanken um einen Plan machen wollen, gibt er dabei verschiedene Trainingspläne mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden vor. Obligatorisch sind diese Pläne allerdings nicht. So ermutigt einen Mark Lauren dazu, sich sein eigenes Training zusammenzustellen und erklärt dazu verschiedene Variationen.

Zum großen Teil besteht das Buch aus bebilderten Übungen. Dabei gibt es für die meisten Übungen mehrere Varianten, die den Schwierigkeitsgrad verändern. Wem klassische Liegestützen zu schwer sind, kann beispielsweise damit anfangen, Liegestützen gegen die Wand oder ein an die Wand gestelltes Möbelstück zu machen. Wem Kniebeugen zu leicht sind, der kann Überkopfkniebeugen machen, bei denen man über dem Kopf mit gestreckten Armen einen Gegenstand hält.

Ingesamt ist das Buch genauso praktisch orientiert, wie man es von ihm erwartet. Lediglich am Anfang und am Ende geht es um die Theorie, die hinter dem Training steht. Dann werden auch Fragen zu Intensität, Motivation und Trainingsgrundsätzen bearbeitet. Alles in allem also ein Buch für echte Macher, die sich nicht damit begnügen wollen, über Fitness zu lesen, sondern wirklich fit werden wollen.

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.
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