BananenWer seine Gesundheit verbessern möchte und sich einen gesundheitlicheren Lebensstil aneignen möchte, hat zahlreiche Möglichkeiten das zu tun. Obwohl die hohe Anzahl der Möglichkeiten eigentlich ein Vorteil sein sollte, gibt es auch eine Schwierigkeit damit: Je mehr man machen kann, desto schwieriger fällt es einem, sich für eine Sache zu entscheiden.

Was ist besser: joggen gehen oder walken? Yoga oder Pilates? Gewichte stemmen oder Liegestützen? Fitnessstudio oder Heimtraining? Vegetarische Ernährung oder der Verzicht auf Konservierungsstoffe? Mehr Obst oder weniger Kohlenhydrate? Drei mal die Woche 20 Minuten trainieren oder sechs mal die Woche 10 Minuten?

Wer übermotiviert ist, sieht oft gar keinen Anlass, sich zu entscheiden und versucht gleich, alles auf einmal umzusetzen. Dass das nicht besonders gut funktioniert, ist kaum eine Überraschung. Wer nicht schon an Tag 2 mit Muskelkater aufwacht und erst mal Trainingsstop einlegt, verliert spätestens ab Woche 2 die Motivation. Schließlich gibt es neben der Gesundheit auch andere wichtige Dinge im Leben, die Aufmerksamkeit brauchen.

Es muss also eine Entscheidung gefällt werden. Wer rational veranlagt ist, geht nun oft dazu über, nach der perfekten Methode zu suchen. Welche Methode ist am effektivsten, braucht am wenigsten Zeit und fügt sich in den Alltag am praktischsten ein?
Doch auch wer nach der objektiv besten Methode sucht, wird häufig enttäuscht. Eine Schwierigkeit: Viele Methoden lassen sich kaum vergleichen. Fahrradfahren bietet andere Vorteile als Krafttraining, Yoga hat einen anderen Fokus als Liegestützen.

Es kommt also auf unsere persönlichen Ziele an, ob eine Methode für uns sinnvoll ist oder nicht. Willst Du Muskeln aufbauen? Flexibler werden? Deine Ausdauer trainieren? Deine Schlafqualität verbessern? Dich gesünder fühlen? Weniger oft Kopfschmerzen haben? Einfach nur fit für den Alltag sein?

Je nachdem, was du möchtest, bieten sich gewisse Methoden an. Trotzdem ist hier die Suche nach der objektiv besten Methode für das jeweilige Ziel nicht immer sinnvoll: Verschiedene Methoden haben nicht nur verschiedene Vorteile und Nachteile, sie sind auch für unterschiedliche Menschen mehr oder weniger effektiv.
Genetik spielt hier eine große Rolle. Eine Methode, die dem einen extreme Verbesserungen bringt, hat beim anderen kaum eine Wirkung – und umgekehrt.

Statt sich zu sehr nach objektiven Kriterien zu richten und lange nach der “perfekten” Methode zu suchen, ist es sinnvoller, verschiedene Methoden zu testen, und zu sehen, welche sich für einen selbst davon als am effektivsten erweist. Diese Herangehensweise hat außerdem den Vorteil, dass man weniger Zeit damit verbringt, nachzudenken und mehr Zeit damit, zu handeln. Denn auch wenn Nachdenken keine schlechte Sache ist, macht sie uns ja doch nicht gesünder. Nur wer sich tatsächlich entscheidet und mit der Veränderung beginnt, wird auch Resultate in seinem Leben sehen.

Aufgabe: Welche Methode möchtest Du als nächstes testen?

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.
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