Grüner TeeWie für manche Leute der Kaffee morgens keine Option, sondern eine Pflicht darstellt, gilt dasselbe bei manchen Leuten auch für Tee. Zum Beispiel für grünen Tee. Im Gegensatz zu Früchte- und Kräutertee stammt der grüne genauso wie der schwarze Tee von der Teepflanze. Der Unterschied zwischen grünem und schwarzem Tee besteht darin, dass bei schwarzem Tee die Blätter fermentiert werden, bei grünem nicht. Daraus ergeben sich nicht nur einige Unterschiede im Geschmack, sondern auch in der Wirkung.

Was steckt in grünem Tee?

Einer der Hauptwirkstoffe des grünen Tee ist das Koffein. Dieses hat sowohl psychisch als auch physisch anregende Effekte zur Folge. Dabei unterscheidet sich die Menge des in Grüntee enthaltenen Koffeins erheblich je nach Sorte.

Koffein ist natürlich nur bedingt gesund und bestimmt nicht der Grund für die gute Reputation des grünen Tees. Dafür sind vor allem die gesundheitsfördernden Catechine verantwortlich, die übrigens auch für den bitteren Geschmack sorgen. Daneben enthält Grüntee außerdem verschiedene Vitamine (A, B, B2) und Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Kalium und Kalzium.

Wie gesund ist grüner Tee?

Es gibt zahlreiche Studien, die sich mit den Effekten des Grünteekonsums beschäftigt haben. In der großangelegten Ohsaki-Studie, die über 11 Jahre lief und über 40.000 Fälle untersuchte, wurde festgestellt, dass Grüntee-Trinker weniger oft an Herz-Kreislaufproblemen erkranken. Andere Studien stellten einen Zusammenhang zwischen dem grünen Tee und vermindertem Krebsrisiko fest. Weitere positive Wirkungen, die festgestellt wurden, sind eine Schutzwirkung gegen Alzheimer und Multiple-Sklerose, Diabetes und Entzündungen aller Art.

Zu sehr sollte man es mit dem grünen Tee allerdings nicht übertreiben. Neben der Tatsache, dass Koffein einige unerwünschte Nebenwirkungen hat, wird auch vermutet, dass Grüntee in großen Mengen (10 Tassen pro Tag) die Nieren schädigen kann. Außerdem können die enthaltenen Fluoride ab einer größeren Menge zur Zahnfluorose führen.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Ein Schuss Zitronensaft macht grünen Tee noch gesünder, da das Vitamin C dabei hilft, die Catechine im Tee vor dem Verfallen zu bewahren.

Zusammenfassung: Grüner Tee stammt genau wie schwarzer Tee von der Teepflanze, unterscheidet sich aber darin, dass bei ihm die Blätter nicht fermentiert werden. Neben Koffein enthält er auch Catechine, Vitamin A, B und B2, sowie Mineralstoffe wie z.B. Zink und Kalzium. Grünteekonsum hat eine gesundheitsfördernde Wirkung auf unseren Krebs: Wer ihn häufig trinkt, erkrankt statistisch gesehen weniger oft an Krebs und Herz-Kreislauferkrankungen. Außerdem entfaltet er einen Schutzwirkung gegen Diabetes, Alzheimer, Multiple Sklerose und Entzündungen. Übertreiben sollten wir den Genuss wegen des enthaltenen Fluors und des Koffeins aber nicht.

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.
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