Weniger essenManchmal könnte das Leben so leicht sein. Übergewicht kommt oft daher, dass wir einfach zu viel essen und dadurch zu viele Kalorien zu uns nehmen. Diese können vom Körper nicht alle verwendet werden und sammeln sich deshalb teilweise als Fettpolster an.

Die Lösung indem Fall würde lauten, weniger zu essen. Was sich so einfach anhört, erscheint vielen von uns unmöglich.

Es gibt allerdings ein paar Tricks, die uns dabei helfen können, unsere Nahrungsaufnahme zu reduzieren.

Essen, bis wir satt sind

Unser Körper zeigt uns durch unser Sättigungsgefühl, wann Essen Sinn macht und wann nicht. Ignorieren wir dieses Sättigungsgefühl, essen wir zuviel. Das passiert leider oft schneller, als wir denken.

Mit dem Essen dann aufzuhören, wenn wir satt sind, bedeutet, dass wir während des Essens bewusst auf unseren Körper hören müssen. Sind wir wirklich noch hungrig oder essen wir nur noch aus Vergnügen? Indem Du Dir diese Frage während des Essens stellst (zum Beispiel wenn Du gerade dabei bist, Dir eine weitere Portion auf den Teller zu legen), kannst Du schneller auf Dein Sättigungsgefühl reagieren.

Eine gute Idee ist es, dann mit dem Essen aufzuhören, wenn wir uns satt, aber nur zu 70% voll fühlen. Warten wir darauf, dass wir uns komplett voll fühlen, haben wir meistens schon zu viel gegessen.

Kleinere Teller benutzen

Ein einfacher Trick, aber wirksam: Indem wir von kleineren Tellern essen, essen wir in der Regel automatisch weniger, fühlen uns aber genauso satt.

In einer Studie bekamen die Teilnehmer am ersten Tag einen Teller mit Suppe zu essen. Nach dem Teller fühlten sich die Teilnehmer satt. Am zweiten Tag bekamen sie wieder einen Teller mit Suppe – allerdings wurde wurde diesmal durch ein verstecktes Loch immer wieder Suppe nachgefüllt. Das Ergebnis? Die Teilnehmer aßen am zweiten Tag fast doppelt so viel Suppe und fühlten sich dabei genauso satt.

Es kommt also nicht auf die eigentlich Menge an, sondern darauf, wie viel wir glauben, gegessen zu haben. Mit kleineren Portionen auf kleineren Tellern können wir unserem Gehirn vortäuschen, es hätte eine normale Mahlzeit bekommen.

Mehr Trinken

Hunger bekommen wir dann, wenn unser Magen leer ist. Um nicht ständig hungrig sein, müssen wir ihn aber nicht immer mit Essen füllen. Auch trinken hilft oft, um ein vermeintliches Hungergefühl zu schwächen. Tatsächlich verwechseln viele Menschen sogar Durst und Hunger.

Saft und Saftschorlen helfen besonders bei der Sättigung, aber auch Wasser ist eine gute Idee. Ein Glas Wasser vor einer Mahlzeit kann übrigens auch helfen, unser Verlangen nach einer großen Mahlzeit ein wenig zu reduzieren.

Kein Essen aus emotionalen Gründen

Einer der Hauptgründe, warum es oft so schwer fällt, weniger zu essen ist, dass wir aus emotionalen Gründen essen. Das heißt, wir essen, um emotionale Bedürfnisse zu befriedigen und uns psychisch besser zu fühlen.

Dieser Gewohnheit ist oft nicht leicht beizukommen, kann aber der Schlüssel dazu sein, weniger zu essen. Mehr darüber erfährst Du in unserem Artikel “Emotionales Essen”.

Zusammenfassung: Wenn wir zunehmen, weil wir zu viel essen, hilft nur eines: weniger essen. Dabei können verschiedene Strategien helfen: Während des Essens können wir auf unser Sättigungsgefühl hören. Idealerweise hören wir dann auf zu essen, wenn wir uns nur zu 70% voll fühlen. Eine andere Strategie ist es, kleinere Teller (mit kleineren Portionen) zu benutzen. Dadurch haben wir die Illusion, mehr gegessen zu haben und fühlen uns satter. Indem wir mehr trinken, können wir vermeiden, dass wir Durst mit Hunger verwechseln und sorgen dafür, dass unser Magen gefüllt bleibt. Oft können wir unseren Nahrungskonsum auch verringern, indem wir es schaffen, nicht aus emotionalen Gründen zu essen.

Aufgabe: Versuchst Du auch, weniger zu essen? Falls ja, probiere heute eine der obigen Empfehlungen aus!

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.
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