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Emotionale GesundheitWollen wir gesund sein, müssen wir nicht nur auf unsere körperlichen, sondern auch auf unsere emotionalen Bedürfnisse achten. Und das jeden Tag. Deswegen haben wir ein paar Beispiele gesammelt, was wir für unsere seelisch-emotionale Gesundheit täglich tun können:

1. Positiv Denken

Wie wir denken, beeinflusst maßgeblich, wie wir uns fühlen und wie wir uns verhalten. Gewöhnen wir uns daran, positiver zu denken, sehen wir auch mehr Positives in unserem Alltag. Das hilft uns dabei, Lösungen zu finden und Stress zu vermeiden.
Positives Denken kann uns zunächst schwer fallen. Wir sind schließlich an unsere Denkmuster gewöhnt und bemerken oft nicht, wenn wir uns für eine negativere Perspektive entscheiden.
Eine Gewohnheit, die uns dabei helfen kann, positiver zu denken, ist es, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Für dieses nehmen wir uns jeden Tag 10 Minuten Zeit und schreiben dort alles hinein, wofür wir heute dankbar sind.
Zum Beispiel:
– “Ich bin dankbar für meine wunderschöne Wohnung.”
– “Ich bin dankbar für meine Familie.”
– “Ich bin dankbar für die netten Menchen, denen ich heute begegnet bin.”
– “Ich bin dankbar für das sonnige Frühlingswetter.”
Je öfter wir das tun, desto mehr fällt uns auf, dass wir auch für die banalsten Dinge dankbar sein können und überall Anlässe finden können, um uns gut zu fühlen. Außerdem sorgen wir so dafür, dass wir uns daran gewöhnen, Dinge in einem positiven Licht zu sehen. Anstatt uns auf die Schattenseite konzentrieren, suchen wir uns denjenigen Aspekt heraus, der uns positive Gefühle bringt.

2. Meditation oder Entspannungsübungen

Die meisten Leute sind gestresst, weil sie sich nicht die Zeit nehmen, sich regelmäßig zu entspannen. Dies ist allerdings auch nur eine Gewohnheit, die sich jederzeit ändern lässt. Beim entspannen können uns Entspannungsübungen und Meditation helfen.
Dabei müssen wir nicht viel Zeit aufwenden. 10 Minuten pro Tag können uns bereits dabei helfen, allgemein entspannter zu werden.
Wer mit Entspannungsübungen und vor allem mit Meditation beginnt, sollte sich darüber bewusst sein, dass es einige Anläufe brauchen kann, bis man den Bogen raushat. Auch wenn es von außen einfach aussieht, ist unser weltlicher westlicher Geist nicht unbedingt auf Meditation eingestellt. Nach ein paar Trainingssessions sollte es aber leichter gehen.
Entspannungsübungen lassen sich übrigens auch in einen Spaziergang einbauen. Dann entspannen wir damit nicht nur unseren Geist, sondern auch unseren Körper.

3.Work-Life-Balance

Viele Leute leiden darunter, dass ihre Arbeit zu viel Platz in ihrem Leben einnimmt. Kein Wunder: Wer nur an Arbeit denken, vernachlässigt viele seiner persönlichen Bedürfnisse.
Und selbst wenn wir unsere Arbeit gerne tun oder besonders ambitioniert sind, ist es wichtig, dass wir immer wieder Pausen machen und uns frei nehmen.
Wer immer wieder mit einer verschobenen Work-Life-Balance zu kämpfen hat, muss seine Arbeits- und Freizeitgewohnheiten umstellen. Folgendes kann dabei helfen:
– Nimm Dir jede Woche mindestens einmal Zeit nur für dich. Vielleicht gehst Du auf einen längeren Spaziergang, liest ein Buch, besuchst ein Museum oder schaust einen Film.
– Definiere eine feste Anzahl von Arbeitsstunden pro Woche und arbeite nicht darüber hinaus.
– Versuche Dein Arbeitsleben von deinem Freizeitleben so weit wie möglich zu trennen, damit Du auch mental ab und zu von der Arbeit abschalten kannst.

Aufgabe:  Welche der drei obengenannten Gewohnheiten würde gut in Deinen Alltag passen?

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Odilia Wegener

Odilia ist Gesundheitscoach und widmet ihre Arbeit dem Erblühen der Lebenskräfte. Über die letzten Jahre hat sie sich ein großes Wissen über gesunde Gewohnheiten angeeignet und teilt sie hier auf ihrem Blog.

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